METHODE

Was ist systemische Therapie?

Die systemische Therapie ist eine eigenständige psychotherapeutische Richtung und arbeitet sowohl mit Familien, Paaren, Organisationen als auch mit Einzelpersonen.

Die systemische Therapie versteht Probleme auch als Ausdruck von zwischenmenschlichen Konflikten innerhalb eines Systems und es geht primär um Dynamiken, Muster und Kommunikation innerhalb unterschiedlicher Systeme. Das bedeutet, dass Symptome im Kontext ihrer Beziehungen verstanden werden und hinsichtlich dessen betrachtet werden. Der Blick wird sowohl auf innere als auch äußere Systeme gerichtet.

Die systemische Haltung ist eine lösungs- und ressourcenorientierte und in der systemischen Therapie kommen verschiedene Frage- und Interventionstechniken zum Einsatz, die Ihnen helfen sollen, Entstehungs- und aufrechterhaltende Faktoren für Ihre Probleme zu erkennen, diese zu verändern oder neue Perspektiven einzunehmen.

An wen richtet sich systemische Therapie und in welchem Rahmen findet sie statt?

Die systemische Therapie richtet sich je nach Anliegen an Einzelpersonen, Paare und Familien mit und ohne Kinder. Beim Erstgespräch wird das jeweilige, passende Setting mit Ihnen zusammen besprochen.

Da Kinder mit ihren Bezugspersonen zusammen leben und auf diese angewiesen sind, ist mir die Zusammenarbeit mit dem sozialen Umfeld in der Kindertherapie sehr wichtig, da nur so Veränderung möglich ist.

Was ist die Rolle der Therapeutin im Therapieprozess?

Ich sehe mich als Wegbegleiterin und Unterstützerin für Sie auf der Suche nach ihren individuellen Lösungen.

Mir ist es ein besonderes Anliegen, dass  Sie sich als KlientInnen bei mir wohlfühlen und einen sicheren Ort haben, an dem Sie nachdenken, reden, gestalten, arbeiten und sich entwickeln können.

Eine respektvolle Haltung der Anliegen und Personen die zu mir kommen, ist dabei eine für mich wichtige Grundvoraussetzung.

Was bedeutet Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision?

Als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision befinde ich mich in der letzten Phase meiner mehrjährigen Psychotherapie Ausbildung. Dieser Status berechtigt mich zur eigenverantwortlichen, therapeutischen Arbeit mit KlientInnen und verpflichtet mich zu regelmäßiger Supervision bei KollegInnen mit Lehrausbildung, welche, so wie ich, auch der Verschwiegenheitspflicht nach §15 des Psychotherapiegesetztes unterliegen. Die Supervision dient der fachlichen Qualitätskontrolle meiner psychotherapeutischen Arbeit.

Was bedeutet Verschwiegenheit in der Psychotherapie?

Als Psychotherapeutin unterliege ich der uneingeschränkten Schweigepflicht während und nach einer Therapie gemäß § 15 des Psychotherapiegesetzes. Das bedeutet, dass ich zur Verschwiegenheit über alle mir in Ausübung meines Berufes anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse verpflichtet bin. Die Verschwiegenheitspflicht kann unter bestimmten Voraussetzungen bei akuter Selbst- und/oder Fremdgefährdung aufgehoben werden.

Was ist Kindertherapie?

Die Therapie mit Kindern ist kreativ, abwechslungsreich und spielerisch. In der Therapie mit Kindern soll ein Raum geschaffen werden für kindliche Gedanken, Gefühle, Sorgen, Belastungen und Empfindungen. Innere Bilder, Erlebtes und Unaussprechliches brauchen kreative Wege um Ausdruck und Gehör zu finden. Das ganzheitliche Erleben über verschiedene Sinneskanäle ist dabei besonders wichtig. In der Therapie darf gelacht, geweint, geschwiegen, geredet, gezeichnet, gebastelt, gestaltet, gespielt und Bücher gelesen werden.

Da jedes Kind anders ist, gestaltet sich auch der Zugang und die Behandlung unterschiedlich. Die Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen des Kindes ist von besonderer Bedeutung.